Die Kirche

Die Kirche St. Niclas entstand im Hochmittelalter. Da sie in der Mitte des Dreißigjährigen Krieges, im August 1632 beim Einfall der kaiserlichen Truppen nieder brannte, fielen auch die in ihr aufbewahrten Urkunden und Dokumente den Flammen zum Opfer, die etwas genaues zum Erbauungsjahr hätten aussagen können.

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Die Bilderdecke

Wer die uralte Dorfkirche St. Niclas in Mülsen betritt, dessen Blick wird sofort unwillkürlich nach oben gelenkt und findet über dem Schiff und über der Empore auf einer Fläche von etwa 150 Quadratmeter eine mit 32 großen Bildern auf Holz bunt bemalte Kassettendecke. Die Gemälde sind umgeben und eingefasst mit Rahmen in einfacher, barocker Schönheit, deren farbige Felder Kreuze erkennen lassen.

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Die Orgel

Im Jahre 1632 wurde das seit 1539 evangelische Gotteshaus, dessen früheste Erbauung zwischen 1170 und 1230 zu vermuten ist, von kaiserlichen Soldaten des Generals Holck niedergebrannt. Dem fielen auch die Kirchenbücher zum Opfer, die Auskunft über eine Orgel vor dieser Zeit hätten geben können. Nach dem Wiederaufbau 1636 hatte die Kirche 100 Jahre kein derartiges Instrument. Man musste sich mit Schulmeistern begnügen, welche als Vorsänger mit kräftigen Stimmen den Gemeindegesang anstimmten und führten.

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