Die Entstehung unseres JuGendraumes

alter JuGendraum

Manche, von unserer Jugend, haben schon im 3. Jugendraum Jugendstunden. Ich selbst gehöre auch mit dazu. Der erste Jugendraum war ebenfalls im Gemeindehaus. Aber da dieses Haus saniert werden sollte, mussten wir unserern JG-Raum in das alte Pfarrgebäude umlegen. Also gestalteten wir unseren neuen JG-Raum neu. Und die Wandfarben waren einfach nur hübsch (hässlich). Wer die wohl ausgesucht hat? Lindgrün und Rosa! Na da viel Spaß!!
Wollt ihr euch selber überzeugen? Schaut euch doch mal das Bild an!

Jugendraum - wie alles begann!

Es war einmal, an einem kalten Wintertag da machten sich einige junge Leute auf, um per Schubkarren und Eimern sich ein neues, schöneres, besseres, größeres Heim zu schaffen. Dazu musste zunächst einiges an Dämmmaterial und Ziegeln beiseite geschafft werden, die Leute arbeiteten am Anfang fleißig und voller Elan doch je länger der Tag dauerte umso unmotivierter wurde das Ganze, aber am Ende des ersten Tages waren die Aufräumarbeiten beendet.
Phase 2 konnte beginnen: Schleifen, schleifen, schleifen, schleifen, schleifen, schleifen, schleifen,…….. solang bis man vor Staub nichts mehr sehen konnte und selbst da war noch nicht Schluss. Stunde um Stunde, Tage hintereinander wurden die Balken bearbeitet, und nicht selten wurde sich ein Schluck B…. (Bananensaft) gewünscht. Frohen Dienst ist wohl so ähnlich, aber mit der Aussicht auf ein neues, schöneres, besseres, größeres Heim wurde dies mit Geduld ertragen.
Von unserer Seite war das was wir tun konnten erledigt, jetzt rückten die Helfer aus der Gemeinde an um Decken und Wände mit Gipskarton zu verkleiden, sie abzudämmen und so einen Raum zu schaffen. Viel Dank an dieser Stelle nochmals an alle Helfer, besonders Frieder Händel, Jan Hohmuth und Firma und Matthias Voigt für die viele Zeit die sie investiert haben.

Unser Jugendraum war nun da. Die Erschaffung hört sich bis hier hin vielleicht ganz einfach an, aber einen Bau ohne Probleme, wo gibt's den schon? Viele Dinge, die wir uns vorgestellt hatten, konnten nicht umgesetzt werden und auch unsere lang ersehnte Einweihungsfeier sollte kurzer Hand abgesagt werden. Grund dafür war, dass die Bauabnahme noch nicht statt gefunden hatte und somit noch nicht für die Öffentlichkeit zugelassen war. Das war natürlich ein herber Rückschlag für unsere einweihungswütigen JuGend'ler. Doch Gott sei Dank konnte die Party letztendlich doch stattfinden. Begonnen wurde das Fest natürlich mit einer Feuertaufe, im warsten Sinne des Worte. Dafür verantwortlich war unsere fleißige Rebecca, die mal eben die Saft- und Sektgläser zu Fall brachte. ;-)

In der kompletten Phase der Bauzeit, war eines deutlich spürbar. Trotz mancher Schwierigkeiten und kleiner Auseinandersetzungen und trotz den vielen Anstrengungen war jedem, der sich irgendwie beteiligte bewusst, für was er dies tat. Nicht allein um einen schönen Raum zu haben sondern auch um einen Ort zu schaffen, wo sich junge Menschen treffen können um unseren Herrn Jesus Christus die Ehre zu geben. Ohne Gottes Wirken, wäre niemals so ein neues, schönes, gutes und großes Heim entstanden. Wir danken den vielen Helfern, allen Mit-Betern, Spendern und natürlich unserem absolut großartigen Gott, der das alles ermöglichte.

PRAISE THE LORD!!!
Christian Gruner